"Das Zimmer" ist der erste Teil einer Familienchronik. Andreas Maier beginnt ganz vorn, bei seinen frühesten Erinnerungen, die alle in der hessischen Wetterau spielen, die meisten Erinnerungen haben mit seinem "Onkel J." zu tun. Der Onkel ist von Geburt an geistig behindert, also "mit einem Bein noch im Paradies stehend", imaginierter Handwerker und Mechaniker. Onkel J. bewohnt ein Zimmer im Haus seiner Mutter, wo sich auch der Neffe Andreas häufig aufhält, und aus diesem Zimmer strömt meist ein muffiger Geruch, denn Onkel J. wäscht sich nicht gern. Dafür fährt er mit großer Freude seinen VW-Variant, am liebsten hält er damit vor seiner Stammkneipe an, mürrisch schimpfend führt er aber auch Botenfahrten für die Familie aus.
Maier beschreibt großartige Szenen und erweitert sie um die Erzählung von so manchem, was in seiner Heimat sonst noch passiert ist, bevor die Ortsumgehung kam.
Heimatroman? Familienchronik? Erinnerungsprosa?
Wie man es auch nennen mag: Es macht großen Spaß, dieses Buch zu lesen!
Aliide Tru, eine alte Frau, die auf einem einsamen estnischen Bauernhof lebt, findet in ihrem Garten ein junges Mädchen namens Zara, das dort Zuflucht vor ihren Zuhältern gefunden hat.
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